Steuer und Umsatzsteuer bei Ferienwohnung und Ferienhaus

Steuer und Umsatzsteuer - darauf kommt es bei der Vermietung einer Ferienunterkunft an

Wer seine Ferienwohnung oder sein Ferienhaus an Urlaubsgäste vermietet, kann damit gutes Geld verdienen. Wichtig ist, dass Sie die steuerlichen Rahmenbedingungen für genau Ihre Vermietung im Blick haben. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt und wie Sie die Vorteile des Steuergesetzes optimal nutzen können.


Als Vermieter müssen Sie nicht nur das Steuerrecht im Blick behalten. Auch vor Ort gilt es, sich rechtssicher zu verhalten. Lesen Sie in unserer Checkliste alles darüber, was die Verkerhrssicherungspflicht für Sie bedeutet und wie Sie sich vor Haftungsansprüchen schützen.

 


Unsere 5 Hinweise, worauf es steuerrechtlich bei der Vermietung einer Ferienunterkunft ankommt

1. Gewerbe für Ferienwohnung anmelden – ja oder nein?

Bei der Vermietung einer Ferienunterkunft kommt es in der Regel steuerrechtlich zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Diese müssen in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Vermietung vom Finanzamt als gewerbliche Tätigkeit gesehen wird, wodurch unter Umständen Umsatzsteuer gezahlt werden muss.

2. Wann liegt ein Gewerbe vor?

Die Frage, ob für Ihre Ferienwohnung ein Gewerbe anzumelden ist, stellt sich erst bei Umsätzen von mehr als 24.500 Euro im Jahr. Ein Gewerbe ist durch bestimmte Merkmale gekennzeichnet, wobei die Gewinnerzielungsabsicht besondere Bedeutung hat. Am besten melden Sie Ihre Vermietung dem örtlichen Gewerbeamt. Dieses leitet die Meldung an das Finanzamt weiter, wo entschieden wird, ob und wie Sie als Vermieter steuerlich veranlagt werden.

3. Muss ich für meine Ferienwohnung Umsatzsteuer ausweisen?

Wenn bei Ihnen ein Gewerbe vorliegt, dann sind grundsätzlich 7% Mehrwertsteuer fällig. Diese müssen Privatvermieter auf ihren Rechnungen ausweisen. Allerdings gibt es die Kleinunternehmerregelung: Sollten Sie weniger als 17.500 Euro Umsatz im Jahr haben, dann wird keine Umsatzsteuer erhoben und es kann entsprechend keine Vorsteuer gezogen werden.

4. Was ist mit der Einkommenssteuer?

Wenn die Ferienunterkunft ausschließlich vermietet wird, geht das Finanzamt in der Regel davon aus, dass eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt. Wer seine Ferienwohnung auch selbst nutzt, bei dem wird die Gewinnerzielungsabsicht überprüft. Wenn Hinweise vorliegen, die gegen eine Gewinnerzielungsabsicht sprechen, muss eine Überschussprognose erstellt werden und die Einkünfte müssen im Rahmen der Einkommensteuererklärung angezeigt werden. Hier können dann auch Werbungskosten, Kosten für Handwerker und Reinigungsarbeiten abgesetzt werden.

5. Selbstnutzung kann Steuervorteile gefährden

Es besteht die Möglichkeit, dass das Finanzamt Ihre Vermietung steuerrechtlich als „Liebhaberei“ bewertet. In diesem Fall handelt es sich nicht um einen Vorgang für die Einkommenssteuer. Dies bedeutet, dass die Mieteinnahmen nicht der Einkommenssteuer zu unterwerfen sind. Andererseits können auch Verluste nicht angegeben werden. Denn hier wird davon ausgegangen, dass Kosten, zum Beispiel durch Reparaturarbeiten oder die Gartenpflege, nicht mit der Erzielung von Einkünften zusammenhängen.

 


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