Mietvertrag für Ihre Ferienwohnung mit Muster-Mietvertrag

Worauf Sie bei einem Mietvertrag für eine Ferienwohnung achten sollten

Eine Buchung zu bestätigen gehört bei der Vermietung einer Ferienwohnung zum Alltagsgeschäft. Dies handhaben unsere über 28.000 Vermieter, die ihre Ferienunterkunft bei Traum-Ferienwohnungen inserieren, durchaus unterschiedlich. Eine beliebte und mit Abstand die sicherste Variante ist die Nutzung eines Mietvertrags. Hierin können Sie Grundsätzliches wie die Mietdauer und den Preis vereinbaren und alles weitere vertraglich festhalten, das Ihnen wichtig ist. Ein Mietvertrag für eine Ferienwohnung weist einige Besonderheiten gegenüber einem normalen Mietvertrag auf. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten und stellen Ihnen einen Mietvertrag als Muster kostenlos zur Verfügung.


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Unsere 10 Tipps, wie Sie für Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus einen Mietvertrag erstellen

1. Mietvertrag immer in Schriftform

Es ist grundsätzlich nicht verpflichtend, einen Mietvertrag zur Nutzung einer Ferienwohnung schriftlich abzuschließen. Auch eine mündliche Zusage bzw. eine Vereinbarung per E-Mail kann ggf. rechtliche Gültigkeit haben. Dennoch gilt: Wer schreibt, der bleibt. Gerade bei Mietangelegenheiten trifft dies zu. Rein mündliche Vereinbarungen sind riskant, da im Zweifel nicht nachgewiesen werden kann, was vereinbart wurde.

2. Vertragsparteien im Mietvertrag für Ferienwohnungen klar benennen

Wie in jedem Vertrag muss klar sein, wer genau über den Vertrag eine Vereinbarung miteinander eingeht. Dazu müssen jeweils die kompletten Kontaktdaten angegeben werden. Neben der Adresse sind auch die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse sinnvoll – sowohl vom Urlaubsgast als auch von Ihnen als Vermieter. Hintergrund ist, dass im Fall der Fälle, einer gerichtlichen Auseinandersetzung, ein Mahnbescheid oder eine Klage nur an die genaue Anschrift zugestellt werden kann.

3. Genaue Beschreibung im Inhalt des Mietvertrags festlegen

Beschreiben Sie möglichst genau, welches Objekt vermietet wird. Geben Sie also die volle Bezeichnung sowie die Adresse des Objekts und die Anzahl der Räume an. So können Sie Missverständnisse vermeiden. Anders als bei einem dauerhaften Mietverhältnis können Sie im Mietvertrag auch Restriktionen der Unterkunft angeben – zum Beispiel, wenn es sich um ein Nichtraucherobjekt handelt. Auch die maximale Personenanzahl der Ferienunterkunft sollten Sie angeben. Achten Sie darauf, dass alle Angaben (z. B. die Entfernung zum Strand oder die Angabe, dass Ihre Ferienwohnung über Meerblick verfügt) korrekt sind, da der Urlaubsgast ansonsten ggf. fristlos kündigen darf.

4. Befristeter Mietvertrag für die Ferienwohnung: Rechte und Pflichten festlegen

Halten Sie genau fest, unter welchen Konditionen Sie Ihre Ferienwohnung vermieten. Dazu gehört die An- und Abreisezeit und auch, welche Vorkehrungen seitens der Urlaubsgäste vor Abreise getroffen werden müssen. Fehlen darf natürlich nicht der exakte Mietpreis und der Ausweis eventueller Zusatzkosten – beispielsweise, wenn Urlaubsgäste Bettwäsche dazu gebucht haben. Auch eine Kautionsvereinbarung sowie die Angabe der Zahlungsweise gehört in den Mietvertrag für ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung.

5. Mietvertrag einer Ferienwohnung kündigen: Was passiert bei einer Stornierung, welche Kündigungsfrist gilt?

Ein Mietvertrag für eine Ferienwohnung kann generell mit einer gesetzlich festgelegten Frist gekündigt werden, und zwar ohne, dass ein Kündigungsgrund angeben werden muss. Aber: Vermieter können den Urlauber zur Zahlung von Gebühren verpflichten, wenn dieser seine Buchung storniert. Diese Gebühren sollten im Mietvertrag klar ausgewiesen werden. In unserem Muster-Mietvertrag finden Sie eine beispielhafte Staffelung. Nennen Sie außerdem die Konditionen bei Nichtanreise oder einer vorzeitigen Abreise. Auch eine fristlose Kündigung ist möglich, allerdings nur mit einem außerordentlich wichtigen Grund. Dazu können unter anderem Lärmbelästigung, Bedrohung oder auch der Tod eines Mieters zählen.

6. Beherbergungsvertrag ja oder nein?

Für Vermieter einer Ferienunterkunft gibt es eine Vielzahl von Gesetzen und Regelungen. Wenn Sie in einem Mietvertrag für eine Ferienwohnung zusätzliche Leistungen eintragen (z.B. die Verpflegung der Urlaubsgäste, Gebühren für Ausflüge, die Organisation der Anreise), dann wird aus einem einfachen Vermieter schnell ein Reiseveranstalter. Ab dann unterliegen Sie dem Reiserecht, das weitereichende Regelungen zum Schutz des Gastes beinhaltet. Unter anderem kann dieser dann bei Reisemängeln auch Schadensersatz fordern. Darüber hinaus ist es so, dass ein Vermieter, der als Gastgeber einen Beherbergungsvertrag anbieten, bei Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Einkommenssteuer ggf. anders, nämlich als gewerblicher Anbieter, behandelt wird.

Wenn Sie dies umgehen möchten, dann achten Sie also darauf, dass die Vermietung des Objekts einziges Angebot im Vertrag bleibt. Auf diese Weise gilt weiterhin das Mietrecht.

7. Abmahnfalle Endpreis

Bei der Angabe des Preises ist es wichtig, dass Sie den so genannten Endpreis nennen. Dies gilt bei Ihrem Angebot im Internet, zum Beispiel in einem Inserat, aber auch für den Mietvertrag selbst. Das bedeutet unter anderem, dass Sie Reinigungskosten in den Endpreis mit einberechnen müssen, wenn diese Kosten obligatorisch sind. Anders verhält es sich, wenn verbrauchsabhängige oder optionale Kosten hinzukommen – diese dürfen gesondert aufgeführt werden.

8. Ohne Mietvertrag vermieten

Viele Vermieter fragen sich, ob ein Mietvertrag für die Vermietung einer Ferienwohnung überhaupt nötig ist. Grundsätzlich können Sie Ihre Ferienwohnung auch ohne Mietvertrag vermieten. Es ist aber so, dass Vermieter durch einen fehlenden Mietvertrag Schwierigkeiten haben können, wenn es darum geht, ausstehende Beträge für Nebenkosten oder auch für Schäden einzufordern. Es liegt dann generell die Beweispflicht bei ihm.

9. Mietvertrag für die Ferienwohnung mit oder ohne Unterschrift?

Ein schriftlicher Mietvertrag erhält dann Gültigkeit, wenn dieser von allen Vertragsparteien unterschrieben wurde. Von unseren Gastgebern wissen wir, dass es sich bewährt hat, den Mietvertrag per E-Mail oder auch direkt per Post an die Urlaubsgäste zuzusenden und diesen dann unterzeichnet zurück zu erhalten. Dabei ist zu beachten, dass jede Partei ein Anrecht auf eine Ausfertigung des Vertrags hat – auf diese Weise können Sie nachträgliche Streitigkeiten über den Inhalt des Mietvertrags vermeiden.

10. Salvatorische Klausel

Am Ende des Mietvertrags regelt die Salvatorische Klausel die Wirksamkeit und Änderungen am vorliegenden Vertrag.


Kostenlos registrieren und Muster-Mietvertrag downloaden Nach dem Vermieter-Login stehen Ihnen umfangreiche Informationen und Ratgeber zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos und unverbindlich.

*Pflichfelder

Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie zu, dass Traum-Ferienwohnungen Sie bezüglich Ihrer Anmeldung per E-Mail kontaktieren darf.


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